Produktion
Produktion

Wein des Monats

2007 Mas Foulaquier Calades
94 PP

0,75 Ltr. 17,50 €

Guter Bordeaux muss nicht teuer sein!

2007 Château Bolaire
Bordeaux Superieur

0,75 Ltr. 12,50 €

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Weinbau

Der Weinbau erfolgt in Weinbergen und Weingärten in besonders sonnigen Lagen und ist eine der höchsten Arbeitsaufwand erfordernden landwirtschaftlichen Kulturen, weshalb die Bewirtschaftung in den meist mit Arbeitskräften stark besetzten Familienbetrieben durchgeführt wird. Der Boden hat einen starken Einfluss auf das Wachstum der Rebe und auf die Qualität des Weines. Für ein gutes Gedeihen ist ein mäßig feuchtes sonniges Klima Voraussetzung. Die Rebe selbst muss regelmäßig geschnitten und angebunden werden, der Boden wird 4 bis 5 mal im Laufe einer Vegetationsperiode gehackt. Dünge- und Pflanzenschutzmaßnahmen müssen ebenfalls durchgeführt werden. Bei einer Neuanlage eines Weinbergs kann erst im 3. Jahr die erste Lese eingebracht werden.

Weinlese

Weinlese in Médoc, Chateau Loudenne (Frankreich)
Zwischen der Blüte und der ersten Weinlese vergehen in Deutschland in der Regel 120 bis 150 (für Spätlesen) Tage. Viele große Weine werden aus spätgelesenen Trauben hergestellt, weshalb sich die Weinlese in unseren Breiten und abhängig von den Wetterbedingungen von September bis Dezember hinziehen kann. Die reifen Weintrauben werden behutsam gepflückt und in Gefäße (Körbe u. a.) gesammelt, die der Pflücker meist auf dem Rücken trägt. Die Körbe werden dann in einem Transportfahrzeug entleert, der die Trauben zur Mosterei transportiert. Reife Trauben enthalten 0,8 % Weinsäure, bis zu 20 % Zucker sowie Vitamin B und C.

Weinbereitung

Nach dem Zermahlen oder Zerquetschen der Trauben in der Traubenmühle folgt das Keltern (Pressen) der Maische. Der anfallende Most wird in Fässer gefüllt, in denen die Gärung stattfindet. Dem Most werden bestimmte Zuchthefen zugegeben, die die Gärung vollziehen. Dabei wird der Zucker größtenteils bei einer alkoholischen Gärung zu Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt. Bei der Weißweinherstellung werden die Traubenschalen vor der Gärung entfernt, bei Rotwein bleiben die Schalen im Gärfass, bei Roséwein werden die Schalen nach Einsetzen der Gärung entfernt. Um süße Weine herzustellen, wird die Gärung angehalten. Trockene Weine entstehen, wenn man den Gärungsprozess vollständig ablaufen lässt. Schaumweine entstehen durch eine zweite Gärung nach dem Abfüllen in Flaschen. Dessertweinen wie Madeira, Portwein und Sherry wird Weinbrand hinzugefügt.